Montag, 31. März 2008

Thor Steinar kompakt - was steckt dahinter?











Mut gegen rechte Gewalt
, hat noch einmal die Argumente, die für eine Zuordnung der Marke zur rechten Szene, besprechen, zusammen gefasst. Mehr

Auch in Dresden ist Thor Steinar aktiv

In der Dresdener Innenstadt ist ebenfalls eine Filiale von "Tönsberg". Hier ist der Protest aber ziemlich eingeschlafen. Ein kurzer Text dazu Hier

Spiegel über unsere Initiative

Der Spiegel berichtet in seiner Oster-Ausgabe über den Protest gegen Tönsberg: Hier

Rechts über den Thor-Steinar-Protest

Die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit, die aufgrund ihrer Rechtslastigkeit zeitweise vom Verfassungschutz NRW beobachtet wurde, brachte am 22. 2. einen Artikel über den Tönsberg-Laden. Das ganze einmal aus einer anderen Perspektive: Hier

Sonntag, 30. März 2008

Thor Steinar auch im Saarland aktiv

Auch im Westen sorgt Thor Steinar für Unruhe. Ein Geschäft, das die Marke vertreibt, macht Anwohnern Sorgen. Mehr hier

Nazischlägern mit Thor Steinar

Die Geschichte von "Ronny F", dem Nazi-Schläger und Thor-Steinar-Träger und seinem Opfer: Hier

Norwegen macht mobil

Norwegen will nichts mit "Thor Steinar" zu tun haben. Seit November klagt das Königreichgegen die Verwendung seiner Flagge auf Produkten, die sich bei Rechtsradikalen hoher Beliebtheit erfreuen. Am 21. April steht der Inhaber der Marke, Uwe Meusel deswegen vor Gericht. Mehr hier

Nazi-Altlasten im Kiez

Kaum Proteste gegen «Harakiri»: ein Neonazi-Laden ist seit 1994 in Prenzlauer Berg präsent - Bürgermeister sieht keine Handhabe. Mehr auf Berlinonline

taz schreibt über uns

Die taz berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über unsere Protestplanungen. Der volle Artikel hier

Thor Steinar wird kopiert

Das Geschäft mit Kleidung, die Rechten gefällt, ist offenbar profitabler als gedacht: Mit "Erik and Sons" ist ein Kleidungslabel aufgetaucht, das die Symbolik von "Thor Steinar" kopiert. Mehr in der heutigen taz

Fussball gucken ohne Anklänge an Nazi-Symbolik

Auch beim Fußballclub Hertha BSC haben Thor-Steinar-Träger keine Chance, meldet die Berliner Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. "Mit dieser Kleidung kommt bei uns keiner ins Stadion", sagte Hertha-Sprecher Hans-Georg Felder dem Blatt. Darauf werde bei allen Zugangskontrollen seit 2006 geachtet.

Beim EHC Eisbären gilt Thor Steinar ebenfall als "unerwünschte Kleidung", sagte Sprecher Daniel Goldstein. Noch würden Besucher in dieser Kleidung verwarnt und aufgefordert, sie beim nächsten Besuch nicht zu tragen. Wenn die Eisbären in ihre neue Spielstätte O2-World zieht, wird das Markenverbot in der Satzung verankert.

Der volle Artikel: hier

Infos zum "Runden Tisch"

Die taz bringt in ihrer Ausgabe vom 16. März einen Artikel über den "Runden Tisch" mit dem Bezirksbürgermeister. Der Artikel ist hier zu lesen

Distanzierung von Gewalt












So nicht: Gewalt ist immer sinnlos

Am Freitag, den 14. März haben Maskierte den Kleiderladen "Tönsberg" mit Plastersteinen beworfen und mit Farbeuteln angegriffen.

Es ist bereits der achte, sinnlose Anschlag dieser Art. Dieser Anschlag ist umso sinnloser als dass diesmal auch ein völlig Unbeteiligter wie der neu eröffnete Laden "Häftling" attakiert wurde.

Die Initative vor Ort, die "Tönsberg" mit friedlichen Mitteln zu einer Schließung ihrer Filiale bringen möchte, verurteilt diese Form der Gewalt nachhaltig.

Wir denken, dass man nur mit friedlichen Mitteln divergierende Meinungen austragen sollte.

Und das tun wir.

Hausverbot für Thor Steinar

Auch im Bundestag ist Thor Steinar nicht erwünscht. Wie jetzt bekannt wurde, erteilte man einem Mitarbeiter das Verbot, im Dienst mit Kleidern des Labels zu erscheinen. Kleider machen eben Nazis. Näheres im heutigen Tagesspiegel hier

Beschluss

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat am 22. Februar einstimmig einen Beschluss zum Thor-Steiner-Laden gefasst: Hier das wichtigste:

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Berlin-Mitte wendet sich gegen Bestrebungen der rechtsextremen Szene, mit scheinbar gewöhnlichem Auftreten in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen. Sie begrüßt deshalb die Entscheidung des Vermieters des Ladenlokals in der Rosa-Luxemburg-Straße 18, den Vertrag mit den Betreibern des dortigen „Tönsberg"-Ladens zu kündigen.

Da ein längerer Rechtsstreit um die Wirksamkeit der Kündigung zu befürchten ist, fordert die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte alle Berlinerinnen und Berliner auf, weiterhin gewaltfrei gegen den Laden zu protestieren und unterstützt friedliche Anwohnerinitiativen gegen das Geschäft.