Montag, 7. Juli 2008

Sieben Stolpersteine

Seit heute erinnern sieben "Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig (hier ein Interview zu seiner Arbeit) an jüdische Berliner, die einst in der Rosa-Luxemburg-Str. 18 wohnten:



Jenny Glück, Minna und Jacob Joelsohn, Klara und Adolf Rosentreter und ihre beiden Kinder Jutta und Hans, wurden ab 1942 durch das NS-Regime in KZs verschleppt und dort ermordet. An ihr Schicksal möchte MITTE GEGEN RECHTS erinnern.


Gerade vor dem Hintergrund aktueller Bestrebungen in unserem Kiez, die Symbolwelt des Nationalsozialismus zu kommerziellen Zwecken auszubeuten, möchten wir deutlich machen, was dahinter steckt: Ausgrenzung, Verschleppung und Ermordung von Menschen, die nicht in das Weltbild der Nazis passten.

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