Dienstag, 28. Oktober 2008

Aus für "Thor Steiner" auch in Magdeburg


Der Thor-Steinar-Laden in Magdeburg Foto: ddp

Es geht Schlag auf Schlag: Vor zwei Wochen hat ein Gericht die Räumung des Berliner "Thor Steinar"-Ladens verfügt. Nun muss auch in Magdeburg ein Geschäft schließen, das die bei Rechtsextremen beliebte Marke vertreibt. Mehr hier

Freitag, 24. Oktober 2008

Hamburg: Abfindung für Thor-Steinar-Chef?

Es war nur ein kurzes Intermezzo: in der Hamburger Einkaufspassage HSH-Nordbank-Passage eröffnete die umstrittene Modemarke Thor Steinar unlängst ein Ladengschäft. Nach Bürgerprotesten und Umsatzverlusten von anliegenden Geschäften, willigte Thor Steinar ein, wieder auszuziehen. Gerüchten zufolge hat sich der Vermieter, die HSH-Nordbank, den Auszug stolze 800000 Euro Abfindung kosten lassen. Diese Summe wollte Bank-Sprecher Christian Buchholz weder bestätigen noch dementieren. Eine einfache Internet-Recherche zur "Protex Gmbh" wäre die Nordbank billiger gekommen.

»Ein solcher Laden wird als Bedrohung wahrgenommen«

Das Internetjournal Indymedia Letzebuerg bringt in ihr neuen Ausgabe ein Interview mit Annika Eckel vom MBR Berlin-Brandenburg, ein Beratungsteam für Menschen, die sich gegen Aktionen von Rechtsextremen wehren möchten. Hier geht es auch um Thor Steinar. Mehr hier

Dienstag, 14. Oktober 2008

MITTE GEGEN RECHTS Sperrspitze gegen Nazi-Mode

Immer weniger Menschen in Deutschland möchten, dass Gewerbetreibende in ihrer Nachbarschft gezielt Nazi-Bedürfnisse bedienen Die ZEIT stellt MITTE GEGEN RECHTS an die Spitze der Bewegung. Mehr hier

Landgericht Berlin: Aus für "Tønsberg"

Das Berliner Landgericht heute der Räumungsklage des Vermieters des "Tønsberg"-Laden in der Rosa-Luxemburg-Strasse statt gegeben. Nach Ansicht der Richter hätte der Betreiber den Vermieter vor Eröffnung darüber informieren müssen, welche Ware in dem "Tønsberg"-Laden angeboten werden soll, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Gegen das Urteil ist binnen vier Wochen Berufung beim Kammergericht möglich.Das Geschäft war im Januar in der Rosa-Luxemburg-Straße eröffnet worden, nachdem bereits die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) im August vergangenen Jahres einen Mietvertrag für einen "Tønsberg"-Modeladen am Alexanderplatz nach Protesten gekündigt hatte.

Auch vor dem neuen Geschäft gab es von Anfang an Proteste. Die augenfälligste Form fand die Anwohner- und Ladenbetreiberschaft in der Rosa-Luxemburg-Strasse, die mit drei Infocontainern gegen die Verbreitung rechten Gedankengutes protestieren. Die Aktion wurde unter Anderem von Altbundespräsident Richard von Weizäcker und Politker wie dem Bezirksbürgermeister von Mitte, Christian Hanke unterstützt. Die Container stehen noch bis November 2008.

Freitag, 10. Oktober 2008

Aus für "Brevik"

Die HSH FM Holding und der Mieter Protex
GmbH (Thor Steinar) haben wegen der prekären Sicherheitslage in der Umgebung des
Ladengeschäfts das Vertragsverhältnis aufgehoben. Das Bekleidungsgeschäft der Protex GmbH hatte am 25. September 2008 seinen Geschäftsbetrieb in der Shopping Passage an der Spitalerstraße aufgenommen. Das Ladengeschäft wird bis zum 31.Oktober ausziehen.

Hier ein Text zum Hintergrund