Dienstag, 14. Oktober 2008

Landgericht Berlin: Aus für "Tønsberg"

Das Berliner Landgericht heute der Räumungsklage des Vermieters des "Tønsberg"-Laden in der Rosa-Luxemburg-Strasse statt gegeben. Nach Ansicht der Richter hätte der Betreiber den Vermieter vor Eröffnung darüber informieren müssen, welche Ware in dem "Tønsberg"-Laden angeboten werden soll, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Gegen das Urteil ist binnen vier Wochen Berufung beim Kammergericht möglich.Das Geschäft war im Januar in der Rosa-Luxemburg-Straße eröffnet worden, nachdem bereits die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) im August vergangenen Jahres einen Mietvertrag für einen "Tønsberg"-Modeladen am Alexanderplatz nach Protesten gekündigt hatte.

Auch vor dem neuen Geschäft gab es von Anfang an Proteste. Die augenfälligste Form fand die Anwohner- und Ladenbetreiberschaft in der Rosa-Luxemburg-Strasse, die mit drei Infocontainern gegen die Verbreitung rechten Gedankengutes protestieren. Die Aktion wurde unter Anderem von Altbundespräsident Richard von Weizäcker und Politker wie dem Bezirksbürgermeister von Mitte, Christian Hanke unterstützt. Die Container stehen noch bis November 2008.

1 Kommentar:

Lisa R- hat gesagt…

GLÜCKWUNSCH !!!