Samstag, 28. März 2009

"Thor Steinar" unter Beschuß

Die Kleidungsläden der Marke "Thor Steinar" wurden erneut attakiert. Unbekannte warfen Flaschen und drangen zeitgleich in die beiden Läden in Mitte und F´Hain ein. Mehr in der Morgenpost, nochmals in der Morgenpost.

Bereits am 16. 03. wurde dem Friedrichshainer Thor-Steinar-Laden "Tromsø" die Kündigung geschickt. Derweil arbeiten Juristen an Vorlagen für Gewerbemietverträge, mit denen sich Hauseigentümer rechtslastige Ladenmieter vom Hals halten könnten. Mehr im Tagesspiegel

Sonntag, 22. März 2009

Proteste gegen "Thor Steinar" in F´Hain

Ein Kiez kommt nicht zur Ruhe: rund 700 Menschen protestierten am 21. März gegen den Verkauf der bei Nazis beliebten Marke "Thor Steinar" in F´Hain. Mehr hier und hier

Auf Youtube gibt es ein Video von der Demo, die gut die Stimmung wiedergibt:

"Thor Steinar" goes to Dubai

Das war ein klares Eigen-"Thor": die bei Nazis beliebte Marke "Thor Steinar" scheint auch durch die Finanzkrise betroffen zu sein und holte sich jetzt einen arabischen Investor aus Dubai ins Boot. Seit dem ist die Szene in heller Aufruhr. In rechten Foren laufen die Tasten heiß. Es ist die Rede vom "Ausverkauf", von der "Besudelung" deutschen Blutes... Ein User namens "hetzer" brachte im Nazi-Forum altermedia den Kern-Germanen-Ärger auf Punkt: "Wusste doch eh seit jahren jeder das dort kein Nationaler dran verdient . Versteh nicht warum der mißt immernoch gekauft wird , gibt genug andere die auch noch Billiger sind." Andere User sind da großmütiger. "Squirrel" meint: "Hauptsache sein Herz schlägt für Deutschland!"

Die ganze Diskussion hier, der Hintergrundartikel in der SZ hier.

Freitag, 6. März 2009

Kiez bekämpft rechtes Einkaufsparadies


Couragierte Anwohner: "Nazis entlarven" Foto: Berliner Zeitung

"Thor Steinar" ist weiter auf Expansionskurs. Jetzt eröffnete in F´Hain ein Laden, der vornehmlich die bei Nazis beliebte Modemarke "Thor Steinar" verkauft. Anwohner machen mobil. Mehr in der taz, im Tagesspiegel,in der Berliner Morgenpost und in der Berliner Zeitung.